Forum
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Soziale Frage bei uns |
Wer ist in Gefahr bei uns unter die
Räder zu kommen? |

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Erwin Buchinger
Bundesminister für
Soziales a.D. |
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Franz Küberl
Präsident der
Österreichischen Caritas |

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Franz Huainigg
Behindertensprecher ÖVP |
Moderatorin/Kontaktperson:
Hemma
Spreitzhofer
Kommunikationstrainerin,
Prozessmoderatorin;
Gesellschafterin des
Beratungsunternehmens
Kumunariko in Wien
hemma.spreitzhofer@komunariko.at
5 soziale
Brennpunkte werden uns in den nächsten Jahren nach Meinung unserer Wegbegleiter
Erwin Buchinger vom Arbeitsmarktservice Österreich und Franz Waltl (in Vertretung von Franz Küberl) von der
Caritas Steiermark intensiv beschäftigen:
1.
Armut
2.
Arbeitslosigkeit
3.
Alterssicherung
4.
Pflege
5.
Migration
Die sozialen
Themen in Österreich liefern keine so dramatischen Bilder wie aus der Dritten
Welt, denn Menschen in Not tun viel dazu, damit ihre sozialen Probleme nicht
nach außen sichtbar werden, um der sozialen Stigmatisierung zu entkommen.
Zentral war daher
die Frage: Wie können wir verlässliche Netzwerke bauen und viele kleine Dinge
ganz konkret tun, um gerade versteckte Armut zu sehen und schon präventiv zu
helfen.
Drei Leute wollen
sich mit einer Bestandsaufnahme beschäftigen, welche Ergebnisse die Weizer
Solidarregion hervorgebracht, was es alles in der Region Weiz an Hilfe gibt und
was daraus für andere Regionen, etwa andere Bezirke in der Südoststeiermark
interessant wäre. Ergebnis könnte u.a. eine Soziallandkarte für die
Südoststeiermark sein. Ziel ist es, Menschen und Institutionen, die schon etwas
tun, noch mehr miteinander zu vernetzen und miteinander ins Gespräch zu
bringen. Hier haben die Wegbegleiter Erwin Buchinger und Franz Waltl auch
zugesagt, mit ihrem Wissen um Lobbying und Kontakten zu Institutionen
unterstützend zur Seite zu stehen. Wer hier mitarbeiten möchte, kann sich an
Herbert Ziesler wenden [herbert.ziesler@vtu.com].
Der muslimische Verein
SOMM und die Caritas Steiermark haben vereinbart, künftig zusammenzuarbeiten.
Eine muslimische Teilnehmerin möchte speziell Frauen mit Migrationshintergrund
Deutschunterricht geben und auch ihre Kontakte in die muslimische Gemeinschaft
zur Verfügung stellen. Ansprechperson für Menschen, die hier mithelfen wollen
ist: Gerrit-Stefanie Uzun [fatimauzun@live.at].
Franz Waltl
betonte dabei, dass die Caritas besonders Freiwillige sucht, die Menschen in
Not bei Behördengängen, Arztbesuchen etc. begleiten. Ein klar begrenzter
Auftrag in begrenzter Zeit steht im Mittelpunkt.
Infos unter:
http://www.caritas-steiermark.at/hilfe-einrichtungen/fuer-menschen-in-not/arbeit/sozius/
Zwei Teilnehmer
kooperieren zum Aufbau von Tagesheimstätten in Weiz und in Kärnten, wo sich
SeniorInnen wohlfühlen können. Wer hier bereits Erfahrungen hat, möge sich mit
Franz Warnung in Verbindung setzen: Kontakt: [franz.warnung@inode.at].
Zwei Teilnehmende
haben sich zusammengetan, um sich zu vernetzen, damit Menschen mit Behinderung
als vollwertige Arbeitskräfte ernstgenommen werden. Dazu gehört das Ziel, nicht
mehr Taschengeld, sondern Lohn zu bekommen. Konkret geht es auch darum, dass
Menschen mit Behinderung, die einen gesetzlichen Anspruch auf 6 Wochen Urlaub
haben, diesen in ihren Betrieben durchsetzen können. Wer sich hier mit
engagieren möchte, kann sich an Maco
Buchinger wenden: [maco.buchinger@yahoo.com].
Herr Tiffinger von
Pax Christi Steiermark sucht noch nach Vernetzungspartnern, um konkrete Projekte
für den 2. Arbeitsmarkt umzusetzen. Kontakt: [helga.walter@chello.at].
Resumee: eine
große Spannbreite zwischen ganz konkreten kleinen Schritten und den ganz großen
fordernden Themen, die auf uns zukommen werden. Aber ein Teilnehmer hat es auf
den Punkt gebracht: Wer nicht kämpft, hat schon verloren.